NL / DE / EN
  • Nederlands
  • Deutsch
  • English
Hauptmenü
Startseite
Wer sind wir?
Vorbereitungen
Nord-Amerika
Zentral-Amerika
Süd-Amerika
Wieder Zuhause!
Zu verkaufen: Land Rover
Fotoalbum
Gästebuch
Kontakt
Links
Besucherzähler

Ein Foto...
zaterdag, . september 2010
Startseite arrow Zentral-Amerika
Zentral-Amerika
Costa Rica (Teil 2) PDF Drucken E-Mail

Costa Rica (Teil 2)

 

 

29. August bis 10. September 2006

 

 

Vom Dienstag 29. bis Freitag 31. August stehen wir auf dem Camping Los Cocos, direkt am Strand von Sámara. Das Wetter ist vorwiegend „Strandwetter“ mit zwischendurch ein rich-tiger Platzregen. An dem Oberteil einer Petflasche montieren wir unser Wasserschlauch, entfernen den Boden der Flasche und mittels diesem Trichter liessen wir via Zeltdach das Regenwasser in unserem Wassertank laufen. Am Freitag fuhren wir gegen  Süden nach Montezuma. Dort sei nach Footprint  (Central American Handbook) ein schöner Camping-platz. Die Fahrt führt der Küste entlang auf  Naturstrassen, Brücken hat es meistens nicht, sodass wir die z.T. Hochwasser führende Flüsse durchfahren müssen. Für gewöhnliche Personenwagen unmöglich!

 

In Montezuma angekommen, stellt sich heraus, dass der Camping geschossen ist und der alternative Campingplatz ist nur via Sandstrand, durchsetzt mit Felsen und losem Sand, zu erreichen. Auch für unser Defender zu schwierig. Wir fuhren Richtung Malpais und schon bald machte einer Werbung am Strassenrand für sein Haus mit Camping in Santa Teresa. Dort angekommen, stritt er aber ab, ein Camping zu haben! Hängematten und Cabañas konnte man bei ihm mieten, sonst nichts. Ganz in der Nähe fanden wir den Camping- platz Zeneida, dort wurden wir sehr freundlich empfangen vom „Gerante“, kosten $ 10 im Tag, mit Wasser und Elektrisch. Unsere „Nachbarn“, alles Surfer, waren sehr sympathisch und es war sehr spannend sie in den Wellen zu beobachten.

 

Am Samstag fanden ganz in der Nähe Surf-Wettkämpfe statt, leider waren die Wellen nicht so hoch, sodass es keine Spannung gab. Auf dem Rückweg kaufte Kees eine neue Uhr für $18, denn nachdem zuerst sein Tissot „Touchscreen“ und dann auch sein Swatch den Geist aufgab, wollte er eine Uhr die Tropen-beständig ist, denn bedingt durch die grosse Luftfeuchtigkeit verrostet hier alles sehr schnell und funktioniert dann nicht mehr. Vor allem Geräte die mit Batterien betrieben werden geben es bald auf.  Unser Zelt am Landy ist auch mit den heftigen Tropen-Regengüsse nicht mehr Wasserdicht an den Nähten und bei der Befestigung am Auto. Auf Empfehlung vom Gerante, essen wir am Abend in eine kleine Beiz, hier Soda genannt, sehr gut für 8$ pro Person inkl. Cerveza und  Kaffee. Noch warten wir vergebens auf ein Mail von Señor Milton Madriz be-treffend die Verschiffung nach Ecuador.

 

Am Dienstag verabschieden wir uns von diesem schönen Ort und fahren nach Paquera um mit dem Ferry nach Puntarenas zu gelangen. Immer noch kein Bericht, wann die MV Baltic Leader im Hafen von Calderas eintreffen wird. Da keine Möglichkeit zum Campieren vorhanden ist, nehmen wir ein Zimmer bei Cabinas Caldera in der Nähe vom Hafen. Am Mittwoch ist das ersehnte Mail endlich eingetroffen und wir können den Defender am Freitag im Hafen abliefern. Also Dachkisten im Auto verstaut, Rucksäcke für unsere Flugreise nach Quito, Ecuador gepackt. Unsere Wirtin war so freund-lich die dreckige Wäsche für uns gratis zu waschen (hatte wahrscheinlich Mitleid mit uns alten Knacker!) Das Auto vor der Verschiffung von 2 Burschen waschen lassen für 2 $! Wir haben dann noch Jacó (Gringotown) und Playa Hermoso, ein famoser Surfspot besucht, südlich von Puerto Caldera.

 

Am Freitag um 9.00 Uhr zum Customs Brooker Mister Cesar Clark von der Firma Humberto Alvarez. Um 15.00 Uhr war alles endlich geregelt, Verschif-fung 650 $, Kosten vom Brooker 120 $. Schnell mit ein Taxi nach Puntarenas/El Roble um dem Bus nach San José noch zu erreichen, wo wir um 17.30 ankamen. Mit einem Taxi, im strömenden Regen zum Hotel La Riviera in San António de Bélen. Angenehmes Hotel und mit der Chefköchin Hazel Hidalgo, die ebenso gut kocht wie schwätzt, einen lustigen Abend verbracht. Sie wollte uns am nächsten Tag ein Vulkan in der Nähe zeigen, ist dann aber am Morgen um 9.00 Uhr, wie abgemacht, nicht erschienen, sie hätte sich verschlafen, sagte sie am Abend. Wir haben im Ort spaziert und den weiteren Tag am Pool verbracht. Am Abend machte dann Hazel ihre Aubergine-Spezialität, wirklich sehr fein.

 

Am Sonntag um 5.00 Uhr aus den Federn und nach einem von Hazel, extra für uns eingepacktes, Frühstück ging es zum Flughafen. Abflug um 8.18 Uhr, Zwischenlandung in Panama, wo wir aus der Luft den Kanal gut sehen konnten, und um 13.43 Uhr Ankunft in Quito, Ecuador.

 

Gefahrene Km 40'000, wovon 10'000 in Zentral Amerika.

 
Costa Rica (Teil 1)) PDF Drucken E-Mail

Costa Rica (Teil I)

 

 

17. August bis 29. August 2006

 

 

Nach dem Grenzübergang von Nicaragua mit Costa Rica, machten wir uns auf der Suche nach einem Campingplatz, der laut Footprint für Mexiko und Zentral-Amerika, in der Nähe von La Cruz an einer Bai liegen sollte. Nach 12 km Fahrt auf einer Strasse, bestehend aus lauter Löcher, mussten wir leider feststellen, dass der Camping nicht mehr existierte. Nächster möglicher Übernachtungsort befand sich im Parque National de Santa Rosa. Da wir noch keine gute Karte von Costa Rica hatten, fuhren wir anfänglich 40 km in die falsche Richtung, bekamen dann bei einer Tankstelle von ein hilfreicher Einheimischer eine Karte. Im Santa Rosa NP fanden wir ein schöner Platz und entschlossen hier 2 Nächte zu bleiben. Auch mussten wir die Uhren wieder einmal um eine Stunde zurück setzen, nun 8 Std. unterschied mit Europa. Um 18.00 ist es hier schon dunkel! Am Mittag gab es kein Essen im Restaurant, da die bestellten Vorräte nicht geliefert wurden, was nebenbei bemerkt hier ganz normal zu sein scheint und mehrfach vorkommt. Am Abend self-service mit den Rangern des Parks, Standardmahlzeit: Bohnen, Reis und ein Stückchen Fleisch + Getränk für 5 $. Wir sind allein auf dem Camping, aus dem Urwald tönen Zikaden und Brüllaffen. Ein scheues Rehlein in einiger Entfernung, und beim Suppenessen ein Leguan oder Varan der gerne Hörnli isst.

 

Am Samstag  auf der CA-1 nach Liberia, eingekauft und danach machten wir uns auf dem Weg zu einem Camping im Parque Rincon de la Vieja. Auch hier musste lt. Footprint ein Camping sein bei einer Hacienda. Abermals, der Camping war aufgehoben worden, aber etwa 5 km weiter fanden wir ein sehr schöner Platz ($ 5 pro P.) bei der Lodge Rincon de la Vieja. Im Restaurant / Comodor gab es 1 Menu, gut und schmackhaft inkl. Getränke für $ 10 pro P. In der Nacht sinkt die Temperatur auf etwa 15 bis 20°C, herrlich zum Schlafen. Am Sonntag eine Wanderung im Park gemacht. Leider war auch „Neckermannreisen“ oder Ähnliches unterwegs. Die Reiseleiterin hörten wir, deutsch und überdeutlich schon von weither!! Und die Tiere, die hier zu sehen gewesen wären, wahrscheinlich auch. Somit mussten wir uns mit ein Falter und ein Riesenlurch begnügen. Die Fumaroles und die vulkanisch erhitzte Wasser-pfützen waren, obschon es anfing zu Regnen, dennoch sehenswert.

 

Am nächsten Tag fuhren wir bis kurz vor San José zum Camping und Trailerpark in San Antonio de Belén. Dort trafen wir die holländische Familie Vink, die auch unterwegs sind nach Süd Amerika. Sie sind mit einem Riesencamper, gezogen von einem Dodge Truck, schon 20 Monate unterwegs mit 2 kleine Kinder. Haben jedoch Probleme mit der Verschiffung, da ihr Camper etwa 4 m hoch ist. Auch bis hierher mussten sie schon vieles reparieren am Auto und Camper. In nächster Nähe des Campings ist ein chinesisches Restaurant, Palacio Real, wo man super essen kann für 7 $ alles inbegriffen, selber kochen lohnt sich nicht!

 

Am Dienstag eine Verabredung mit Herrn Milton Madriz von Barlovento Agencia Marítimo in Pavas, eine Vorstadt von San José. Er ist sehr nett und hilfreich Wir können den Defender am 8. September in Puerto Caldera einschiffen für die Abfahrt am 9. September nach Manta in Ecuador. Diese Verbindung ist neu und unser Landrover ist das erste Auto auf diese Strecke und hoffen deshalb, dass alles problemlos verlauft. Direkt neben Pavas ist in Santa Ana, dort gibt es eine Landrover -Vertretung, Motores Británicos. Wir fahren dorthin um noch ein Reservesatz Bremsklötze zu kaufen und um ebenfalls die Ölstände im Getriebe und Kardans zu kontrollieren. Wir wurden vom Manager, señor Mario Naranjo, sehr enthusiast empfangen, und sofort geholfen. Bekommen Kaffee und dürfen nur die Ersatzteile bezahlen. Kardanwellen schmieren etc. alles gratis! Muchas gracias señor Naranjo! Auf dem Camping organisiert uns der Sohn der Besitzerin, er arbeitet für eine Reiseagentur, die Flugreise nach Ecuador. Es braucht aber Geduld und Zeit!! Ton hat noch Wäschetag und wir verschicken per Post eine DVD mit Fotos nach Hause, sicher ist sicher.

 

Am Donnerstag 24. August, regnerisch, Zeit um die Website zu schreiben. Freitag war das Wetter noch wie am Vortag, aber immerhin 29°C. Wir fuhren zum Volcan Arenal, der aktivste Vulkan in Costa Rica. Der Campingplatz sollte 4 km nach Fortuna sein, es waren aber 14 km. Und es regnete und regnete……

 

Am Samstagmorgen war der Arenal schön zu sehen, komplett mit riesiger Rauchfahne.  Im Park herein gefahren und eine Wanderung gemacht zu den Lavafelder von 1992. Danach sind wir um den Arenalsee gefahren und haben in Cañas, auf dem Camping beim Hotel Capazuri übernachtet für 9 $ inkl. Frühstück!

 

Am Sonntag trafen wir in Liberia 2 junge Amerikaner/Belgierin die auch mit einem Camper unterwegs waren, sie rieten uns ab die Küste entlang zu fahren, da öfters Flüsse durchquert werden mussten uns dies könnte problematisch sein in der Regenzeit. So fuhren wir auf kürzestem Weg nach Sámara zum Camping Los Cocos. Mit Elektrisch, simple Duschen und Toiletten, dafür unter Palmen und direkt am Strand. Wunderbarer Sandstrand und das Wasser ist um die 29°C, eine leichte Brise und Sonnenschein, was wünscht man sich noch mehr?

 
Honduras und Nicaragua PDF Drucken E-Mail

Honduras und Nicaragua

 

11. August bis 17. August 2006

 

Am Freitag 11. August überquerten wir in El Florido die Grenze von Guatemala nach Honduras. Wir versuchten ein schönes Plätzchen auf der Hacienda San Lucas zu bekommen, aber leider war alles für eine Gesellschaft reserviert. Bei der Tankstelle, eingangs der Ruinen wäre auch eine Möglichkeit zum Campen gewesen, jedoch nicht sehr ansprechend. Wir fanden ein günstiges Hotel mit Parking, Hotel San Jose in Copan Ruinas.

 

Am Samstag mit dem Tuktuk, Vespa-Taxi zu den Ruinen. Zuerst das wunderschöne Museum besucht, danach die sehr gut erhaltenen Ruinen durchkreuzt. Die Anlage in Copan ist nicht so gross, dafür aber sehr gut erhalten und da das verwendetete Gestein etwas härter ist als in den anderen Maya-Ausgrabungen, sind die Reliefs besser erhalten.

 

Am Sonntag nach wiederum ein Früchte -Zmorge im Hotel Yaragua, noch schnell unsere emails abgeschickt und los ging es nach Gracias. Gracias sollte eine historische Stadt sein, für uns ein schrecklich dreckiger und von Dieselrauch geschwängerter Ort. Wir fuhren weiter Richtung Esperanza. Die Strasse wurde immer schlechter, stieg bis hoch hinauf und zeitweise war nicht mehr zu erkennen, ob es eine Strasse war, oder in Bachbett. Wir hatten fast die „Esperanza“ (Hoffnung) verloren, fragten jedes Mal Einheimischen ob dies der richtige Weg nach Esperanza sei. Endlich dort angekommen sind wir via ein  kleiner Umweg, jedoch auf guter Strasse, bis Comayagua gefahren. Im Hotel Santa Maria übernachtet. Am nächsten Morgen fuhren wir auf der CA 6 nach Tegucigalpa und weiter via Danli zur Grenze nach Nicaragua. Mit 2 jugendlichen Helfern waren innerhalb einer Stunde alle Formalitäten erledigt. Autoversicherung abgeschlossen für 1 Monat, Kosten C$ 215. Restlichen Lempiras gewechselt in Cordobas, die Landeswährung von Nicaragua. Entgegen viele Berichten haben wir stets ein guter Kurs an den Grenzen bekommen, wie wir später in den Banken feststellten. Auf der CA 1 bis Sebaco, wo wir im Hotel Sebac übernachteten. Wir trafen dort 2 jungen Bauern mit denen wir uns unterhielten. Sie züchteten Zwiebeln und besassen auch noch ca 30 Kühen, die etwa pro Tag je 1 Liter Milch gaben! Als Ton ihm erzählte was eine Milchkuh in Holland etwa an Milch im Tag gibt, wollte er sofort eine Telefonnummer eines holländischen Bauern, um zu fragen wie sie das machen!! Im Weiteren erzählten sie uns, dass in der Fabrik, gegenüber des Hotels, Kleider fabriziert wurden für eine chinesische Firma. Die Näherinnen verdienen dort ungefähr 50 US $ im Monat! Die Stromversorgung hier ist zum Teil rationiert, sodass man damit rechnen muss, zwar ein Zimmer mit Aircondition und TV zu haben, dies aber nicht funktioniert.

 

Am 15. August fuhren wir nach Managua und da es keine Richtungstafeln in der Stadt hat, fuhren wir mit dem GPS in die richtige Richtung und fanden so die Hauptstrasse nach Granada, wo wir vor hatten zu übernachten. Ein Camping hatte es sowieso nicht und ein Hotel mit bewachtem Parking war nicht zu finden. Da wir schon verschiedene Städte aus der spanischen Kolonialzeit besuchten, beschlossen wir weiter zu fahren. Wir kamen bis nach  San Juan del Sur. Ein netter Ort, man hätte dort am Strand frei Campen dürfen, aber da wir dort ganz allein gestanden wären, fühlten wir uns nicht wohl und entschlossen im Hotel Colonial zu übernachten. Im Internetcafe gegenüber  unsere Post erledigt. Da unser Landy nicht durch die Pforte des abgeschlossenen Parking passte, stand er vor dem Hoteleingang und wurde dort bewacht.

 

Am 16. August blieben wir in San Juan del Sur und haben uns vorbereitet für die Zeit in Costa Rica und der Verschiffung vom Landy nach Ecuador. Am Abend kam eine ältere Frau aus Mulhouse, die auch bei uns im Hotel war, völlig durcheinander zu uns und erzählte wie ihre Tasche in einem Restaurant gestohlen wurde. Pass weg, Geld weg und sämtliche Kopien vom Pass und Ticket waren in der gleichen Tasche!!

 

Am Donnerstag zur Costa Rica Grenze, nur Dank ein „Gehilfe“ (einer der weiss welche Grenzbeamten mit Bestechung das ganze Procedere etwas schneller angehen) waren wir nach 2 Stunden über die Grenze, ohne Schmiergeld dauert es mindestens 4 Std. wurde uns gesagt. Bei den Grenzposten sehen die Strassen aus wie ein Acker nach einem Monsunregen! Bevor wir Costa Rica betreten dürfen, muss das Auto noch desinfiziert werden, wir mussten durch eine Art Autowaschstrasse fahren. An der Grenze treffen wir 3 Deutschen, die mit einem älteren Toyota unterwegs sind. In Granada hatte man versucht ihr Auto aufzubrechen, was aber nicht gelang, dafür waren beide Seitenspiegel abgeschraubt! Zum Glück haben wir dort nicht übernachtet. In Costa Rica, “die Schweiz von Zentral Amerika“, hat es wieder mehrere Campings in der Nähe der Nationalparks, Strände und Vulkane. Auch hoffen wir, dass dort weniger Kadaver von Kühen, Pferde usw.  am Strassenrand liegen. In Honduras und Nicaragua haben wir ca. 1000 km zurückgelegt.

 

Übrigens freuen wir uns immer auf die Reaktionen und Tipps im Gästebuch, herzlichen Dank!
 
Guatemala PDF Drucken E-Mail

Guatemala

 

3. August bis 11. August 2006

 

Am 3. August fuhren wir von San Christobal da las Casas, Mexiko zur Grenze von Guatemala. Schon nach kurzer Fahrt erreichten wir Ciudad Cuauhtemoc der Grenzort. Obwohl wir Mexiko verlassen wollten, mussten wir doch noch eine Kontrolle der Armee über uns ergehen lassen, die drei Alukisten der Schweizer Armee stach ihnen in die Augen. In der grössten Hitze aufs Dach und die Kisten aufgemacht. Der Inhalt enttäuschte, denn sie erhielten nur unsere Winterkleider, Schlafsäcke und die Ersatzteile für den Defender. Diese Alukisten sind wirklich super, bis jetzt blieb alles trocken und staubfrei! Auf der gualtemalkesischen Seite, in Mesilla, musste unser Landy desinfiziert werden, mittels Rückenspritze, Kostenpunkt 41 Quetzales. Ebenfalls wurden wir belagert von um unsere Pesos zu wechseln. Sicher nicht die günstigste Art, aber sehr bequem. Pässe abstempeln und bekamen für Guatemala, Honduras, Nicaragua und Costa Rica  für 90 Tage ein Visum. Alles in 45 min. geregelt. Wir fuhren bis Huehuetenango, wo wir vorerst noch etwas Geld abheben wollten, bevor wir uns auf der Suche machten nach einem Hotel. Bald erblickten wir schon eine Cajera Automatico, leider mussten wir feststellen, dass man mit unseren Cards nur bei der Banco Industrial Geld abheben kann. Die Suche, im Abendverkehr, alles Einbahnstrassen, wurde zu einem Desaster. Doch ohne es zu wollen, standen wir plötzlich vor der besagten Bank!! Jetzt ging es auf die Suche nach einem Hotel, verschiedene waren voll besetzt, aber wir fanden doch noch eine Bleibe, mit sicherem Parkplatz, im Hotel Krystal.

 

Am Morgen hatten wir Strom noch Wasser, nach dem Frühstück gab doch noch Wasser. In Guatemala funktioniert das Handy von Ton nicht mehr. Am Atitlansee, in Panajachel beim Hotel Tzanjuyu ein schöner Campingplatz für, anfänglich 25 Q, später wollte der Besitzer viel mehr, was wir aber nicht bezahlt haben. Am Nachmittag fuhren wir mit einer „Lancha“ mit unglaublicher Geschwindigkeit über den See und besuchten verschiedene kleinere Orte am See, so auch Santiago de Atitlan. Francisco, ein Führer, bot uns an die Stadt zu zeigen. Wir haben dort ein privates Haus besucht, in welches der alte Maya Gott, Maximon, verehrt wurde. In eine private Stube bei Kerzenlicht war der Gott aufgestellt, verschiedene Maya beteten und der Maximon hatte eine brennende Zigarette im Mund und zu Füssen stand eine Aludose mit Bier! In den übrigen Dörfer war ausser die vielen Einheimischen mit ihren farbenfrohen Kleidern und Verkaufsständen wenig zu besichtigen. Da auf dem Campingplatz die sanitären Installationen sehr beschränkt sind, lassen wir unsere Wäsche im Dorf bei einer “Lavanderia“ waschen und trocknen für 5 Q pro Pfund. Drahtloses Internet fanden wir nicht, somit versuchte Ton seinem Laptop im Internetcafe anzuschliessen, was aber auch nicht gelang. Anderes System hiess es. Unsere Post haben wir dann dort hereingeholt und die ausgehende Post verschickt. Sonntag, 6. August machten wir uns auf nach Antigua. Nach einigem Suchen fanden wir noch ein Zimmer im Hotel San Miguel. Die Stadt ist sehr schön und hat noch viele Prachtbauten, die nach verschiedenen Erdbeben nur zum Teil wieder aufgebaut oder restauriert wurden.

 

Wir hatten schon einige Zeit ein Wackelkontakt in der Beleuchtung und da es hier besser ist auch tags mit Licht zu fahren, hat Kees eine Überbrückung gemacht und es funktioniert wieder. Sonst hätten wir das ganze Armaturenbrett plus Lüftungskanäle etc. entfernen müssen um bei das, zeitweise unterbrochene Kabel zu kommen.  Auf dem Weg nach Guatemala City war ein lokaler Bus umgestürzt, lag Quer über die Strasse. Die Busse sind, grösstenteils, in ein miserabler Zustand, qualmen wie Ozeandampfer, fahren und überholen wie die Henker. Unglaublich eigentlich, dass nicht viel mehr passiert. Guatemala City liegt unter einer dicken Smogdecke, ist schrecklich dreckig und verstopft mit Verkehr. Auffallend ist, dass, im Gegensatz zu Mexiko, die Strassenränder hier sauber und gepflegt sind. Auf der Carretera CA 13 Richtung  Tikal. Bei San Luis im Hotel Prados del Sol übernachtet.

 

Am Dienstag via Flores, wo wir unsere Schiffsreise nach Ecuador regeln können, erreichen wir Tikal, wo wir neben dem Jaguar Inn ein schöner Platz finden. Am Mittwoch die im Urwald gelegenen Maya Stadt bewundert. Es war sehr heiss und auch die vielen Tempel sehr steil und hoch!! Die Natur ist überwältigend: viele, noch nie gesehene Tiere, Pflanzen und Bäumen machen uns staunen; Tukans, Brüllaffen, Spidermonkeys, ein kleiner Fuchs, Skorpione, sogar einer Tarantula, viele mit Farne und Pflanzen bewachsenen Riesenbäume.

 

Am Donnerstag geht es wieder gegen Süden, Ton ist nicht „fahrfähig“, er wurde kurz bevor wir abfuhren von irgend ein „Viech“ gerade dort gestochen wo man drauf sitzt. Im Laufe des Tages besserte es aber von selbst! In Chiquimula im Hotel Kfar übernachtet. Freitag, 11. August zur hondurianischen Grenze in El Florio. Innerhalb eine Stunde waren alle Formalitäten erledigt. Ton konnte die charmante Guatemaltekin nicht widerstehen, die ihm, im Auftrag des Tourismusministerium einige Fragen stellen wollte. Es waren dann 5 A4 Seiten! In Honduras funktioniert unser Handy wieder.

 

Seit Baltimore 38’000km, in Guatemala 1450km.
 
Mexico: Von Teacapan bis Guatemala PDF Drucken E-Mail

Mexico: Von Teacapan bis Guatemala

 

 

21. Juli bis 3. August 2006

 

Freitag 21. Juli verliessen wir Teacapan und fuhren via Carretera 15 nach Tepic und von dort folgten  wir die Carretera 200  bis Puerto Vallarta. Der ganze Weg war gesäumt von Mango- und Papaya-Plantagen. Frauen und Kinder boten diese schmackhaften Früchte fast vergebens an, eine Mango für 4 bis 5 Pesos!  Kurz vor Puerto Vallarta, in Sayulita, ein Platz zum Übernachten gefunden (Trailerpark Salon de las Palmaras). Der Himmel war schon den ganzen Tag verhangen und um die 30°C, am Abend brach ein Gewitter los mit sintflutartigen Regengüssen. Das Schlimmste für uns war jedoch, dass wir alle Fenster wegen dem Regen schliessen mussten und so die Temperatur im Landi anwachsen liess. Am Morgen, Frühstück  im Auto, es regnete immer noch. In Pto. Vallarta eingekauft und fast anderthalb Stunden gebraucht um an diesem Samstagmorgen die Stadt zu durchqueren. In Tenecatita auf dem Trailerpark unter Kokospalmen ein Standplatz gefunden. Dort trafen wir Heinz und Irene aus Krems, Österreich, die mit einem Landcruiser auf der Panam unterwegs Richtung Norden sind. Heinz hat selber einen sehr schönen und sehr effizient eingerichteter Aufbau für ihren Toyota entworfen und gebaut.  Am Abend bei einem Glas, oder waren es auch 2?, Wein erhielten wir, Panam-Grünschnabel viele wertvolle Tipps und Ratschläge.

 

Am Sonntag den ganzen Tag Regen, alles ist sehr feucht und gar nichts mehr trocknet obwohl es fast ständig um die 30°C ist. Die Strassen werden schmierig und sind übersät mit Äste und Steinen. Die Nässe macht, das viele mexikanische Fahrzeuge (sogar ein öffentlicher Autobus!!!) im Strassengraben landen. Kein wunder wenn man sieht mit welchen Pneus sie unterwegs sind. In Caleto de Campos im Hotel Yuritza übernachtet.

 

Am Montag besserte das Wetter zusehends und wir fuhren bis kurz vor Acapulco und verbrachten die Nacht auf dem Camping in  Pie de Cuesta. Am Dienstag  konnten wir zur Genüge Acapulco geniessen, wir brauchten etwa 2,5 Std. um durch die Stadt zu fahren! Wir landeten am abends erst um 7 Uhr in  Puerto Escondida auf dem Trailerpark Palmar de Cortes. Unterwegs sahen wir viele Einheimischen auf Pferden in Trachten, denn es war der Festtag des heiligen San Francisco. Für 140 Pesos (2 Personen mit Getränken) grillierte, meeresfrische Thonfilets  gegessen.  Am Mittwoch, bei der Weiterfahrt, begann eine Hinterbremse zu lärmen. Die Bremsklötze waren fast bis auf das Metal abgenutzt. Man braucht die Bremser hier überdurchschnittlich, denn jedes Dorf hat eingangs und ausgangs so genannte Reductores, Vibratores oder Topis. Es sind dies Beton-, Asphalt- oder Erdstreifen quer über die Strasse und z.T. bis 30 cm hoch oder es hat auch ganz gemeinen Stahlhalbkugeln die eingelassen sind. Man muss wirklich fast still stehen um darüber zu fahren. Schlau wie die Mexikaner sind, hat es meistens kurz nach diesen Hindernissen Pneuflicker Buden, die ein gutes Geschäft machen mit denen die nicht bremsen. In Santa Cruz de Huatulco bei Llantas y Reffacciones nachgefragt ob Bremsklötze für den Defender erhältlich seien. Da dies nicht der Fall war, rieten sie uns die alten Stahlplatten der Klötze mit neuen Beläge, geleimt und genietet, zu versehen. Am Abend um 7 war alles fertig und fuhren wir Richtung Campingplatz. Dort trafen wir lustige Mexikaner aus Chihuahua.

 

Am Donnerstag weiter auf der Carretera 200 bis Tenanahuelpa und dort weiter auf die 190 nach Tuxla Gutierrez. Beim Hotel Hacienda auf Trailerparkplatz übernachtet, warm 35 C und schrecklich lärmig!!

 

Freitags fuhren wir die kurze Strecke nach San Cristobal de las Casas, wo wir auf dem schönen Camping San Nicholas für 2 Nächte reservierten, denn wir wollten die reizvolle Stadt besichtigen, Mails erledigen und nicht zu vergessen es war wieder einmal Zeit unsere dreckigen Kleider zu waschen! Ton hat irgend ein Juckreiz, sind es Sandflöhe oder sonstige Viecher oder liegt es an die von ihm gewaschenen Wäsche: das Waschmittel nicht richtig ausgespühlt? Am Abend hat die Camping-Gastgeberin uns für 70 Pesos ein mexikanische Mahlzeit gekocht. Zum Schlafen ist es hier auf 2100 m herrlich kühl und auch ruhig.

Samstag, 29 Juli haben wir die sehr schöne alte, aber gut erhaltene, aus der spanischen Kolonialzeit stammende Stadt durchkreuzt und bewundert. Sehr farbenfroh aber redlich aufdringend sind die Einheimischen mit selbst gestickte Sachen und Produkte. Auf dem Markt herrliche Quesadillos gegessen. Überall Internetcafes, aber alle nur mit Hotmail zu gebrauchen. Nahe beim Camping durfte Ton aber sein Laptop direkt anschliessen und es funktionierte einwandfrei. Wir haben einige Male dieses Internetcafe besucht, und seitdem nennt das kleine Maedchen (welches uns die Tür jeweils aufschliesst) Ton, señor Laptop!! Und kosten tut das ganze bloss 2,5 Pesos! Am Sonntag fuhren wir wieder in den Jungle, nach Palenque. Unterwegs, beim Picnic, verlangte uns ein schlitzohriger Mexikaner Geld, da wir auf sein Land standen, wie er behauptete. Unterwegs stehen viele Kinder am Strassenrand, die Seile über die Strasse spannen, damit man anhaltet und sie ihre Bananen und andere Früchten verkaufen können. In Palenque im Trailerpark Mayabelles  fanden wir ein Platz. Bei mexikanischer und südamerikanischer Live-Musik, im zum Camping gehörenden Restaurant sehr gut gegessen, super. In der Nacht hörten wir die Brüllaffen im Urwald.

Am Montagmorgen mit ein Collectivo (Taxi für mehrere Personen) zu den Ruinen gefahren. Empfehlenswert! Die z.T. 1000 jährigen Ruinen sind erst anfangs 1900 entdeckt und ausgegraben worden. Die anstrengenden Treppen zu den verschiedenen Tempel waren in der grossen und feuchten Hitze eine Tortur, so auch für Ton, der nach 3 Tempel völlig durchnässt war! Danach hat er sein Tempo „mexikanisiert“. Auch die Brüllaffen haben wir dort im Wald gesehen. Zurück auf dem Campingplatz ein erfrischendes Bad im Pool. Trafen auch noch Mexikaner, die wir schon vorher getroffen hatten und auch zwei, sehr netten Pärchen aus Polen. Am 1. August wieder zurück nach San Cristobal de las Casas, einkaufen, wollten auch noch etwas Pesos abheben mit Maestro, ausländischen Cards wurden aber nicht akzeptiert. Waschen wollten wir auch, aber das Wetter spielt nicht mit, es regnet! Von den aufständischen Zapatistas, (1994), hier im Staat Chiapas haben wir  noch vereinzelte Grafitti und Tafeln gesehen.

Seit Baltimore 36’000 km, in Mexiko ca. 6'300 km, laut GPS Luftlinie von zuhause 9’040 km.